Herzens­angelegenheit.

Ein Tag ganz im Zeichen der Spiele der Herzen.

Große Leidenschaft, viele Emotionen und ein hohes Maß an Professionalität - mit diesen Vorstellungen besuchten wir vergangene Woche die Special Olympics World Winter Games 2017 in der Steiermark. Bereits nach dem ersten Aufeinandertreffen mit den teilnehmenden Athleten wurde uns klar, die Spiele der Herzen würden unsere Vorstellungen bei weitem übertreffen.

„Lasst mich gewinnen!
Aber wenn ich nicht gewinnen kann,
dann lasst es mich mutig versuchen.“
(Special Olympics Eid)

Bereits am Vormittag, zum Start des 7,5km Cross-Country Wettkampfs in der Ramsau, prägten ein begeistertes Publikum, angespannte Trainer und hochkonzentrierte Athleten aus mehr als 105 Nationen, das Erscheinungsbild der Winterspiele. Wir haben schnell gemerkt, dabei sein ist nicht alles. Mit unglaublicher Leidenschaft und Leistungsbereitschaft zogen die Athleten ihre Spuren in die perfekt präparierten Loipen – alle mit dem Ziel, am Ende des Rennens ganz vorne zu stehen. Ein ähnliches Bild zeigte sich uns auch bei den alpinen Skibewerben in Schladming / Rohrmoos. Volle Zuschauertribünen sowie ein Meer aus Fahnen eröffnete sich für die Rennläufer des Riesenslaloms. Gepusht von all den Zurufen schwangen die Athleten mit riesiger Freude im Zielstadion ab.

Die Emotionen waren überwältigend, nicht nur jene der Athleten. Familienangehörige, Freunde und Bekannte lagen sich in den Armen und feierten ihre Helden. Zu diesem Zeitpunkt war uns klar, das Motto der Special Olympics World Winter Games 2017 „Heartbeat for the world“ lässt sich nicht einfach beschreiben – dieses muss selbst gefühlt werden.