Miles and more

Dem Adventure-Rennen Red Bull X-Alps wird nachgesagt nicht bloß hart, sondern viel mehr brutal zu sein. Am 16. Juni geht die ultra-strapaziöse Hatz vom Salzburger Mozartplatz nach Monaco in seine neunte Runde - die Spielregeln bleiben die selben: die Strecke darf nur mit eigener Muskelkraft und einem Gleitschirm zurückgelegt werden.

1.138 Kilometer kreuz und quer über die Alpen bis runter an die Cote d´Azur. Rauf ins hochalpine Gelände, in den Flugmodus Switchen, das Beste aus den Gegebenheiten rausholen, sicher landen, weiterlaufen, die nächsten Höhenmeter fressen. 13 Turnpoints in sechs Ländern sind zu passieren, dabei wird der Alpen-Hauptkamm gleich fünf Mal in nord-südlicher und ost-westlicher Richtung überquert. Ausdauer, Fluggeschick, mentale Stärke, taktisches Fingerspitzengefühl und Teamwork machen den Unterschied aus. Die Teilnehmer müssen ihre Grenzen verschieben, verbrennen täglich rund 6.000 Kalorien. Gleitschirm, Gurtzeug, Rettungsfallschirm, Helm und ein GPS-Empfänger sind ständige Begleiter. Mit Nahrung und Information dient der jeweilige Supporter. Er ist das Bindeglied zur Rennleitung, muss vorausdenken, flexibel und immer bereit sein. Dafür braucht es wiederum einen Mobilitätspartner, der ob der schwierigen Route anpassungsfähig und verlässlich ist.

X-ALPS TRIFFT E-TRON

Erstmals in der Geschichte der Red Bull X-Alps kommen Elektroautos zum Einsatz. Insgesamt werden zehn e-tron Modelle zur Verfügung gestellt, neben dem Organisationsteam setzt auch der Support dreier Sportler auf den Elektroantrieb. Einer von ihnen ist Lokalmatador Paul Guschlbauer. Der Salzburger, der zum fünften Mal am Start ist und bereits drei dritte Plätze vorzuweisen hat, kennt speziell den ersten Teil der Strecke von Salzburg bis Wagrain und dann hinauf nach Aschau wie seine Westentasche. Top-Favorit ist und bleibt aber fünffach-Sieger Chirgel Maurer, der Begleitschutz des Schweizers wird ebenfalls der neue Audi e-tron sein.

DIE STRECKE

Die Bewährungsprobe für Mensch und Material wird schrittweise und mittels Live-Tracking erfasst und ist auf Red Bull X-Alps zu verfolgen.

Fotocredits: zooom / Felix Wölk