Langsam ist schwer

Steph Jaksch hat gemeinsam mit Audi die Electric Yoga Session kreiert und Anna Gasser zum Mitmachen in Obergurgl animiert. Die Olympiasiegerin ließ sich nicht zweimal bitten.

Anna, wie bindest du Yoga in deinen Trainingsalltag ein?
Ich benutze Yoga vor allem nach dem Training oder Wettkämpfen um runter zu kommen. Speziell wenn der Tag stressig war hilft es mir um wieder locker zu werden, um so besser entspannen zu können.
 
Du giltst als echtes Bewegungstalent, bringst so gesehen optimale Voraussetzungen für Yoga mit. Welche Übungen siehst du als größte Challenge?
In meinem Sport geht alles sehr schnell, so gesehen sind die langsamen Yoga-Übungen für mich die größte Herausforderung. Es werden andere Muskeln angesprochen und das spürt man. (lacht)
 
Was waren deine ersten Gedanken als du von der Audi Electric Yoga Session in Obergurgl gehört hast?
Ich habe mich sehr gefreut, dass ich die Chance bekomme, die Yoga-Einheit mit der anschließenden Session am Snowboard verbinden zu können und habe mich natürlich gefragt, wie das mit der elektronischen Musikbegleitung so funktionieren wird.

 

Bei der Session waren die renommierte Yoga-Lehrerin Steph Jaksch und DJ MANTU tonangebend, wie waren deine Eindrücke, was war neu für dich?
Neu war sicherlich, dass die Musik genau auf die Übungen abgestimmt war. Die Übungen haben hauptsächlich Kraftelemente beinhaltet, auch das war neu, denn normalerweise betreibe ich eher Stretching-Yoga.
 
Wie wichtig findest du Musik in Bezug auf Yoga?
Bisher ist Musik bei meinen Yoga-Übungen eher im Hintergrund gelaufen, ich habe ihr keine allzu große Bedeutung geschenkt. Die Erfahrungen aus der Session mit Steph Jaksch haben mir aber definitiv gezeigt, dass der bewusste Einsatz und die Abstimmung schon sehr cool sind. Das gilt für die schnelleren Elemente ebenso wie für die Klänge, die dich bei der Entspannung unterstützen.
 
Und wie verhält es sich mit der musikalischen Begleitung beim Autofahren?
Das ist situationsabhängig. Wenn ich zum Berg fahre, kann es gerne etwas Wilderes sein, nach der Session höre ich aber lieber ruhigere Sachen.