Der Berg und die anderen

Es geht nicht gegen die Uhr, es geht um die direkte Auseinandersetzung mit den anderen und richtig zur Sache. Ski Cross ist keine Kost für Zartbesaitete und gerade deshalb so spektakulär. Mitte Dezember gastiert die Weltcup Elite im Ländle, die Party anheizen wird Mando Diao.

Aus dem Starthaus raus, über eine bucklige Welt an Wellen und Sprüngen, durch vereiste Steilkurven und spitze Kehren. Schulter an Schulter einen etwa drei Kilometer langen Parcours hinab. Vollgestopft mit Adrenalin, das Schnaufen der anderen im Ohr. Von oben bis unten volle Attacke oder Verteidigung, viel Körperkontakt und ein hohes Sturzrisiko. Eine schmale, tückische Rumpel-Piste mit drei Gegnern zu teilen und sich gegen sie durchzusetzen verlangt eine perfekte Technik, viel Power, jede Menge Geschick und strategische Coolness. Es ist ein heftiger Kick für alle Beteiligten und eine unglaublich spektakuläre Show für den Betrachter.

Der Actionsport, der 2010 im kanadischen Vancouver sein Olympiadebüt zelebrierte, ist in punkto Aufmerksamkeit und Beliebtheit auf der Überholspur und am besten Weg aus dem langen Schatten der Alpinen zu treten. Dafür sorgt auch der Audi FIS Ski Cross World Cup, der in seiner aktuellen Auflage in Europa und Asien gefahren wird und im heurigen Olympiawinter acht Stationen umfasst. Nach dem Auftakt im französischen Val Thorens übersiedelt der Weltcup-Tross via Arosa ins Silvretta Montafon, wo ab 14. Dezember die Post abgeht. Das Menü ist reichhaltig und top besetzt, auf dem Speiseplan stehen die vorletzte Entscheidung der Cross Alps Tour, das Gerangel um den nächsten Sieg im Audi FIS Ski Cross Weltcup und ein Team-Event. Als Nachtisch folgen das Hip-Hop-Duo 257ers und die schwedischen Superstars Mando Diao, vorbeischauen lohnt sich!

Das Programm und weitere Details finden Sie hier: