Mittendrin in der Weltklasse

Mit Michaela Kirchgasser einen Skitag verbringen? Von Olympia-Medaillengewinner Michael Matt Tipps für den richtigen Schwung bekommen? Audi macht’s möglich.

Der Audi White Carpet Day in Zell am See-Kaprun war auch heuer wieder ein voller Erfolg: vom gemütlichen Hüttenabend in der AreitLounge auf der Schmittenhöhe über die Übernachtung im exklusiven 4*S Audi Partnerhotel Tauern SPA bis hin zum perfekten Skitag am Kitzsteinhorn gefolgt von einem chilligen Besuch des ICE CAMP presented by Audi quattro.

Man kennt sie aus dem TV, natürlich. Man bewundert ihr Können und ihren Mut. Aber gemeinsam mit ÖSV-Weltklasse-Rennläuferinnen und -läufern an einem Tisch sitzen und gemütlich plaudern und sogar noch einen Skitag mit ihnen verbringen? Diese einzigartige Gelegenheit bot sich am vergangenen Wochenende für knapp 40 Gäste. In Zell am See-Kaprun plauderten Eva-Maria Brem, Michaela Kirchgasser, Bernadette Schild, Stephanie Venier, Michael Matt, Philipp Schörghofer, ÖSV Trainer Werner Franz und Manuel Bayer beim Hüttenabend aus dem Nähkästchen, gingen tags darauf mit den Gästen Skifahren und beantworteten Fragen. Ungezwungen, locker, einfach so. Und wer Lust auf eine Extraportion quattro Power hatte, konnte bei der Audi driving experience das Fahrerlebnis mit verschiedenen Audi quattro Modellen genießen.

Im Mittelpunkt standen die Audi Botschafter und ÖSV-Stars, etwa Eva-Maria Brem. Sie kam nach einer schweren Verletzung wieder zurück in den Weltcup-Zirkus und ist glücklich. „Es war eine schwierige Situation. Daher war es wichtig, die Saison voll durchzuziehen, auch mit dem Wissen, dass noch nicht alles perfekt ist“, erklärte die Tirolerin. „Ich bin Schritt für Schritt gegangen, psychisch drangeblieben und wollte so viele Erfahrungen wie möglich mitnehmen. Das wird mir nächste Saison sicher helfen.“ Um den Anschluss an die Weltklasse wieder zu finden, hat Brem seit November 2016 durchtrainiert. Daher steht als nächstes Urlaub auf dem Programm: „Ich bin noch am Überlegen, wohin es gehen wird. Aber egal wohin, ich freu‘ mich sehr darauf.“ Zumal die Vorbereitung auf die nächste Saison eigentlich schon begonnen hat: „Gerade in den letzten Tagen haben wir noch sehr viel Material getestet. Demnächst habe ich noch eine Operation, da kommt endlich das ganze Metall raus, dann folgt der Urlaub.“ Mitte Mai steigt Brem wieder ins Training ein.

Bei Michaela Kirchgasser ist die Situation gänzlich anders. Im März bestritt die Salzburgerin in Ofterschwang ihr letztes Weltcuprennen. Und wie fühlt man sich als „Jung-Pensionistin“? Kirchgasser lacht: „Mittlerweile komme ich gut klar damit. Mit dem Training fällt ein gewisser Fixtermin weg, damit habe ich nicht mehr den Stress, alles unter einen Hut bringen zu müssen und viel mehr Zeit. Das ist ungewöhnlich und es braucht noch ein bissi, aber es wird.“ Die 33-Jährige war 17 Jahre lang ein Fixpunkt im Weltcup und hat unzählige Interviews gegeben. Daher sei die Frage gestattet, welche Frage ihr am öftesten gestellt wurde. Vielleicht „wie war’s“? „Kirchi“ schmunzelt: „‘Wie war‘s‘ oder ‚Warum‘ waren am häufigsten dabei. Aber ich hatte nie ein Interview, bei dem ich gedacht habe, das muss ich jetzt abbrechen.“ Und so ein Karriereende bringt ja auch Vorteile, etwa Tage wie jene in Zell am See-Kaprun. Events wie den Audi White Carpet Day kann Kirchgasser „mehr genießen, weil alles ein wenig lockerer geworden ist, weil man eben am nächsten Tag kein Training hat.“

Bernadette Schild blickt auf eine anstrengende Olympia-Saison zurück. „Ich habe wesentlich mehr Termine als in den letzten Jahren gehabt, aber mental anstrengender war die Saison nicht. Ich hatte immer ganz gute Ergebnisse, da gehen die Dinge auch sehr viel einfacher.“ Olympia in Korea sei aber doch speziell gewesen: „Wir sind es gewohnt, in ein volles Stadion zu fahren, dort waren vielleicht hundert Leute, die ein wenig geklatscht haben, das war etwas komisch.“ Die Abwechslung beim Audi White Carpet Day schätzt Schild sehr, etwa den Hüttenabend in der AreitLounge. „Ich finde es sehr, sehr nett, wenn man gemütlich zusammensitzt und über alles plaudert. Es ist auch sehr interessant, welche Fragen gestellt werden und worüber sich die Leute Gedanken machen. Für uns ist das alles Alltag, wir denken darüber nie so bewusst nach und es ist für uns Sportler sehr schön, unser Leben ein bisschen zu reflektieren.“ Jetzt werden aber die Batterien aufgeladen. „Ich war am Ende einer Saison schon einmal im Norden Norwegens, das war auch sehr schön und einmal was anderes. Aber diesmal geht es in Richtung Süden, ich freue mich auf Sonne, Strand und Meer.“

Michael Matt sorgte mit seiner Bronzemedaille im Slalom für einen großartigen ÖSV-Abschluss der Olympischen Spiele. Sein Edelmetall spielt inzwischen nur noch eine Nebenrolle. „Das ist mittlerweile schon wieder Vergangenheit. Man muss gleich wieder aufstehen und eigentlich noch härter weiterarbeiten, um das Level zu halten.“ In der letzten Saison fuhr Matt einen Audi S4 Avant. War die Olympia-Prämie der Umstieg auf ein größeres Modell? Der 24-Jährige grinst: „Ja! Ich habe mir einen RS 4 aussuchen dürfen und damit noch einmal um 100 PS mehr unter der Haube. Darauf freu‘ ich mich sehr.“ Aber auch der Tiroler braucht eine Auszeit. „Wenn man das Skifahren so intensiv betreibt wie wir es im Spitzensport müssen, ist man Mitte April schon froh, wenn man die Skier eine Zeitlang auf die Seite stellen kann.“

Audi hat eine Win-Win-Situation geschaffen: Die Weltklasse-Athleten konnten zwei Tage abschalten und hatten eine nette Abwechslung, die Gäste ein Erlebnis, das sie wohl für immer in Erinnerung behalten werden. Eine Fortsetzung folgt garantiert.