Gemeinsamer Abschlag in eine neue Zeitrechnung.

Audi ist seit Jahrzehnten enger Partner und Förderer des internationalen, nationalen und regionalen Sports. Sehr erfolgreich engagiert sich Audi im Golfsport, in dessen Mittelpunkt der Audi quattro Cup als beliebteste Turnierserie für Amateurgolfer steht. Nun weitet die Premiummarke ihr Engagement im Golfsport aus und startet neben der Zusammenarbeit mit Playing Professional Lukas Nemecz auch eine Kooperation mit Matthias Schwab.

Matthias Schwab im Interview.

Fällt es dir nach deinen vielen Jahren in Amerika schwer, nun wieder deinen Lebensmittelpunkt nach Österreich/Europa zu verlegen? 
Nein. Ich hatte in den USA vier absolut tolle Jahre und nehme viele sehr schöne und lehrreiche Erfahrungen mit. Jetzt freue ich mich wieder nach Europa zurückzukommen und dort als Golfprofi durchzustarten. 

Was ist generell am Golfsport so reizvoll, dass man ihn zum Beruf macht? 
Ich spiele schon seit meiner Kindheit leidenschaftlich Golf und hatte schon immer das Ziel einmal Profi zu werden. Golf ist ein absolut faszinierender Sport, zum einen weil er sich in der Natur abspielt, zum anderen weil es eine Vielzahl an Herausforderungen zu meistern gilt.

Aufgewachsen in Schladming, am Nabel der Skiwelt, war der Skisport kein Thema für dich? 
Ich bin erstmals mit drei Jahren auf Skiern gestanden, bin bis zu meinem zwölften Lebensjahr Landescup-Rennen gefahren und zähle den Skisport nach wie vor zu meinen Lieblingshobbys. Da ich in den letzten Jahren zumeist in den USA war, habe ich es aber ziemlich vernachlässigen müssen.

Dein Vater war Olympia-Teilnehmer. Welchen Anteil haben deine sportbegeisterten Eltern an deinen bisherigen Erfolgen? 
Meine Eltern haben einen sehr großen Anteil an meinen Erfolgen. Sie waren meine ersten Trainer und größten Förderer. Dank ihrer Unterstützung war ich von klein auf in vielen verschiedenen Sportarten aktiv, war was für meine Entwicklung als Leistungssportler sicher von Vorteil war.

Du gehst als einer der weltbesten Amateure in dein erstes Profijahr. Ist das Ansporn oder Bürde? Oder ist es dir egal, weil so oder so ein neues Kapitel beginnt? 
Für mich ist das ein Ansporn, ich hatte viele tolle Jahre als Amateur und konnte auch einige Erfolge erzielen. Darauf kann ich aufbauen und mit Selbstvertrauen und Zielstrebigkeit weiter an meinem Spiel arbeiten.

Du bist heuer auf Einladungen zu Turnieren der European Tour angewiesen und darfst nicht mehr als sieben Turniere spielen. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass du auf Anhieb eine Spielberechtigung für die European Tour 2018 bekommst? Und wie lautet der Plan B, falls das nicht klappen sollte? 
Natürlich ist es das Ziel für 2018 eine Spielberechtigung für die Tour zu haben. Es ist aber sehr schwer vorherzusagen, wie es laufen wird, daher mache ich mir keinen Druck. Ich werde wie immer mein Bestes geben und um jeden Schlag kämpfen.

Gab es Dinge, die du dir von Markus Brier und Bernd Wiesberger, den ersten sehr erfolgreichen Österreichern auf der Tour, hast abschauen können? Oder warst du in den USA zu weit weg? 
Beide sind Österreichs Aushängeschilder im Golf und Vorbilder. Ich kann mich gut an den Sieg von Markus in Fontana erinnern, das hat mich als jungen Spieler sehr angespornt. Bernd ist zur Zeit einer der besten Spieler der Welt, es ist großartig für junge Spieler, einen wie ihn in Österreich zu haben.

Brandt Snedeker war an der Vanderbilt University eine Art Mentor von dir. Mit wem würdest du sonst gerne eine Turnierrunde spielen? 
Brandt war in den letzten Jahren sehr hilfreich und ein super Mentor für mich und mein Team an der Vanderbilt University. Und es gibt viele Golfer mit denen ich gerne mal eine Runde spielen würde um mir einige Dinge abzuschauen. Tiger steht da ganz oben auf der Liste.

Hast du Vorbilder im Golfbereich und anderswo? Wenn ja, warum sind sie das? 
Ich bin in der Zeit aufgewachsen, als Tiger Woods den Golfsport dominiert hat, er ist ganz klar ein großes Vorbild für mich. Auch in anderen Sportarten gibt es Athleten, die speziell sind und zu denen ich aufschaue. Zum Beispiel Roger Federer oder Hermann Maier. Sie haben ihren Sport dominiert und mit ihrer Persönlichkeit nachhaltig geprägt, das inspiriert mich.

Kleiner Blick in die Zukunft: Matthias Schwab wird in drei Jahren? 
Schwer zu sagen, wie mein Leben in drei Jahren aussehen wird. Ich werde hart arbeiten und hoffentlich irgendwo bei einem Turnier auf der European Tour sein.

Matthias Schwab

Matthias Schwab

Matthias Schwab wurde am 09. Dezember 1994 geboren. Aktuell lebt der 1.83m große Schladminger in Rohrmoos. Seine Leidenschaft gilt voll und ganz dem Golfsport. Zu seinen bisher größten Erfolgen zählen der 1. Platz im European Amateur Ranking, der 3. Platz im World Amateur Ranking und der 1. Platz im Austrian Amateur Ranking. Als treuer Partner steht ihm der Audi Q5 2.0 TDI ultra quattro zur Seite - auch abseits des Golfsports.